Weckzeit im Leichtschlaf, sanft einblendender Ton und lautloses Wecken per Handgelenk.
Da die App deiner Nacht ohnehin zuhört, kann sie sie auch gut beenden. Der eingebaute Wecker stoppt die Aufnahme, wenn er klingelt. Das intelligente Wecken kann die Klingelzeit vorziehen, auf einen Moment, in dem du leicht schläfst. Und eine Apple Watch kann die ganze Aufgabe lautlos über Antipper am Handgelenk übernehmen. Diese Seite erklärt alle drei, plus die Rückfallebene dahinter.
Stelle in den Einstellungen unter Aufwachen eine Weckzeit ein, wähle einen Weckton, und die Aufnahme endet mit dem Wecker. Eine Handlung stoppt den Ton, die Antipper und die Aufnahme der Nacht auf einmal.
Der Wecker blendet ein. Er beginnt auf klar hörbarer Lautstärke und steigert sich in den ersten Sekunden auf volle Lautstärke. Wenn du die Weckereinstellungen mitten in der Nacht änderst, gelten sie sofort für die laufende Aufnahme. Kein Neustart nötig.
Aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden ist der Grund, warum sich manche Morgen anfühlen, als tauchte man vom Grund eines Beckens auf. Das intelligente Wecken gibt dem Wecker ein Zeitfenster statt eines festen Termins. Wähle 15, 30 oder 45 Minuten, und innerhalb dieses Fensters vor deiner eingestellten Zeit sucht die App einen Moment, in dem du leicht schläfst, und klingelt dann.
Sie entscheidet anhand derselben Live-Schlafphasenanalyse, die hinter den Schlafeinblicken steckt, plus dem verlässlichsten Vorzeichen überhaupt, nämlich deinen eigenen Bewegungen und Geräuschen. Wenn du dich im Fenster regst oder murmelst, kann das den Wecker sofort auslösen, denn du bist ohnehin schon am Auftauchen. Ein reiner Leichtschlaf-Messwert wird vorsichtiger behandelt und löst nur im späteren Teil des Fensters aus, damit der Wecker dich nicht Nacht für Nacht das halbe Fenster kostet. Ein eindeutiger Tiefschlaf-Messwert hält ihn zurück.
Kommt kein guter Moment, verlierst du nichts. Der Wecker klingelt zu deiner eingestellten Zeit, wie ein normaler Wecker. Wenn das intelligente Wecken früher auslöst, sagen dir das sowohl die Weckmitteilung als auch die Zusammenfassung am nächsten Morgen.
Das intelligente Wecken braucht eingeschaltete Schlafeinblicke, denn ohne die Phasenanalyse gibt es nichts, woran sich das Wecken ausrichten könnte. Die Einstellungen warnen dich an beiden Stellen, wenn das eine ohne das andere aktiv ist. Solange er scharf ist, zeigt die Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm den Wecker mit seinem Fenster, zum Beispiel „6:30 – 7:00 Uhr“.
Mit einer Apple Watch am Handgelenk kann dich der Wecker als Antippen statt als Ton erreichen, sodass du wach wirst und dein Partner nicht. Aktiviere Handgelenk-Stupser auf der Apple Watch in den Aufwachen-Einstellungen, und zur Weckzeit bekommst du einen gleichmäßigen Rhythmus von Antippern, wenige Sekunden auseinander, in zwei Wellen über etwa sechs Minuten, damit auch ein Tiefschläfer eine zweite Chance bekommt.
Du kannst die Antipper zusammen mit dem Weckton laufen lassen, als Absicherung, oder allein als vollständig lautlosen Wecker. Das Wegwischen der Mitteilung auf der Uhr stoppt alles, Ton, Antipper und Aufnahme, und schon das Entsperren deines iPhones gilt als wach und bricht den Rest ab. Mit einer Test-Taste in den Einstellungen spürst du das Antipp-Muster. Sperre danach das Telefon, denn iOS leitet Mitteilungen nur an die Uhr weiter, wenn das Telefon gesperrt ist.
Das funktioniert mit geschlossener Watch-App und gesperrtem Telefon, und die Option erscheint nur, wenn eine Uhr gekoppelt ist. Wenn du die Haptik der Uhr in der Watch-App auf deinem iPhone auf Deutlich stellst, werden die Antipper deutlich kräftiger.
Eine berechtigte Sorge bei einem Wecker in einer Aufnahme-App ist, was passiert, wenn die Aufnahme über Nacht abstürzt. Deshalb gibt es eine Rückfallebene. Wenn du den Wecker scharf stellst, plant die App zusätzlich einen unabhängigen Systemwecker kurz nach deiner Weckzeit ein, auf neueren Versionen über das Wecker-Framework von iOS und auf älteren über eine zeitkritische Mitteilung. Löst die App deinen Wecker normal aus, wird die Rückfallebene abgebrochen, bevor du sie überhaupt bemerkst. Hat etwas die App über Nacht zum Schweigen gebracht, holt sie dich trotzdem aus dem Bett.
Im lautlosen Handgelenk-Modus bleibt auch die Rückfallebene lautlos. Du bekommst ein Antippen statt eines Getöses, sodass der eigentliche Sinn, den Partner nicht zu wecken, auch dann hält, wenn etwas schiefgeht.